Félix Carrasco-Córdova

Félix Carrasco-Córdova

Félix Carrasco-Córdova ist ein Mexikanisch-Österreichischer Dirigent. Internationale Anerkennung erhielt er durch zahlreiche außerordentliche Aufführungen mit mehr als 100 verschiedenen Orchestern in 55 Städten von 28 Ländern. Seinen Stil hat er durch Sensibilität und Genauigkeit in der Interpretation aller Stilrichtungen geprägt. Sein Charisma, sein Gefühl für Tonqualität und Dynamik sind seine von Kritikern und Musikern gleichermaßen besonders geschätzte Eigenschaften.

Ausgebildet in seiner mexikanischen Heimat und nach mehrjähriger Tätigkeit als Oboist, Konzertpianist und Dirigent übersiedelte Félix Carrasco-Córdova 1978 nach Österreich, um sich an der Wiener Musikhochschule fortzubilden. Als Schüler von Karl Österreicher, Thomas Christian David, Harald Goertz und Günther Theuring beendete er 1982 seine Dirigentenausbildung mit Auszeichnung. Nach seinem erfolgreichen Debut im Wiener Musikvereins übernahm er die Leitung des Pro Arte-Orchesters und des Ersten Österreichischen Frauenkammerorchesters.

Er konzertierte er mit den Niederösterreichischen Tonkünstlern, dem Wiener Kammerorchester und dem Wiener Residenzorchester. 1986 wurde er vom Philharmonischen Orchester der Stadt Mexiko zum zweiten Dirigenten ernannt. Außerdem übernahm er die Leitung des Kammerorchesters Manuel M. Ponce und des Kammerorchesters von Querétaro.

Seither ist Félix Carrasco-Córdova ständiger Gast aller großen mexikanischen Orchester. Sein Wirken als Dirigent ergänzt er durch Meisterkurse an verschiedenen mexikanischen Universitäten. 1995 hat ihm die Universität von Nuevo León die höchste Auszeichnung für Wissenschaft und Kunst verliehen und 1997 bekam er vom Staat Nuevo León die Gold Medaille für besondere Verdienste. Von 1991-2011 war er Chefdirigent des Symphonieorchesters von Monterrey, einem der besten Orchester in Mexiko.